Die Geschichte des Balls

Eine luftgefüllte Schweineblase umhüllt von einer rauen Lederhaut: So ungefähr sahen früher die  Fußbälle aus. Damit waren sie eigentlich nicht rund, sondern eher oval. Bei Regen sog sich das „Leder-Ei“ mit Wasser voll und wurde schwer wie ein Stein. Erst als man das Imprägnieren von Leder erfand, konnte die Oberfläche mehr oder weniger wasserabweisend gemacht werden. Noch bis zum Ende der 60er Jahre wurden Fußbälle in Handarbeit gefertigt und bestanden aus zwölf Einzelteilen. Aufgrund der Nähte waren sie aber immer noch nicht richtig rund und von den heutigen Hightech Bällen meilenweit entfernt.
Auch die Luftfüllung ließ zu wünschen übrig und es konnte durchaus passieren, dass der Ball mitten im Spiel plötzlich platt auf dem Rasen lag. Bei der Weltmeisterschaft 1986 wurde erstmals ein Fußball eingesetzt, der so richtig vollsynthetisch war und damit unempfindlich gegen Nässe und Luftverlust. Heutzutage ist das „runde Leder“ zwar rund, aber schon lange nicht mehr aus Leder.

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