Der teuerste Spieler…

Die bisher höchste Ablösesumme für einen Fußballprofi bezahlte Real Madrid an Juventus Turin: Sagenhafte 73,5 Millionen Euro für Zinédine Zidane. Damit ging dieser Deal in die Fußballgeschichte ein. Eine ganz andere Art von Ablöse wollte der rumänische Viertligist Regal Horis angeblich für den Spieler Marius Cioara an dessen Verein UT Arad zahlen: 15 Kilogramm Fleisch. Leider beendete Cioara kurz darauf seine Karriere. Sehr zum Leidwesen seines künftigen Vereins, dem gleich zwei wichtige Dinge verloren gingen: eine guter Spieler und das Essen für eine ganze Woche.

Spielerfoto: Tagesgewinnerin Maria Spörl

Herzlichen Glückwunsch an unsere Tagesgewinnerin Maria Spörl.
Du hast ein Foto mit Sebastian Tyrala, dem Spieler des Tages gewonnen, weil du unser Fanblock-Rätsel richtig gelöst hast.

27. Spieltag
SpVgg Greuther Fürth - Karlsruher SC

Das Kleeblatt hat das dritte Spiel in acht Tagen erfolgreich gestaltet: Zu Hause gegen den Karlsruher SC gelang ein am Ende verdienter und ungefährdeter 3:0-Sieg.

Karlsruhe begann mutig. Schon nach 50 Sekunden waren die Gäste erstmals gefährlich, Grün hielt aber den Freistoß von Rada sicher. Dann war es Groß, der es aus 17 Metern mit einem allerdings harmlosen Drehschuss versuchte. In der Folge konnten die Karlsruher die SpVgg von ihrem Tor fernhalten, ihre eigenen Angriffe waren aber meist nicht sonderlich gefährlich. Nur Terrazino hätte das Tor auf dem Fuß gehabt, er legte sich den Ball aber zu weit vor, sodass Grün klären konnte. In der 26. Minute war es dann Groß, der mit dem Kopf am Ball war, aber einen Meter drüber zielte.

Nun kam auch das Kleeblatt langsam ins Rollen. In der 28. Minute wurde Occean am Strafraum umgerissen, Schmidtgal schoss den direkten Freistoß direkt zum 1:0 ins Netz.

Während es Iashvili auf der anderen Seite mit einem 20 Meter-Schuss probierte, der fünf Meter vorbei ging, hatte Klaus das zweite auf dem Fuß. Nach Doppelpass mit Occean schoss er aus sechs Metern, doch Orlishausen wehrte ab. In der 41. Minute war es dann Sararer, der am Flügel zwei Gegner ausspielte, seine Flanke zum freistehenden Nöthe am langen Pfosten war aber einen halben Meter zu hoch.

26. Spieltag
TSV 1860 München - SpVgg Greuther Fürth

Das Kleeblatt schlug 1860 München in der Arena verdient 4:1. Occean (2), Klaus und Fürstner erzielten die Tore.

Es entwickelte sich von Beginn an eine rasante Partie, in der auch die Gastgeber nach vorne spielten. Die erste Chance hatte die SpVgg. Klaus gab nach innen, Occean prallte der Ball aber ans Schienbein und von dort ins Aus.

In der elften Minute ging die SpVgg in Führung. Klaus flankte an den langen Pfosten, Occean nahm die Kugel an und drosch sie vehement unter die Latte zum 0:1.

Gleich darauf war es Fürstner, der mit einem Weitschuss zwei Meter vorbei zielte. Die Gastgeber fighteten aber verbissen und kamen in der 18. Minute zum Ausgleich. Grün hatte Volland nur auf Kosten eines Elfmeters bremsen können. Bierofka schoss unhaltbar unter die Latte zum 1:1 ein.

Danach hatten die Münchner eine leichte optische Überlegenheit, auch wenn Sararer bei einem Konter das Außennetz traf. Die Konter der SpVgg blieben gefährlich, und so gab es in der 27. Minute das 1:2: Sararer behauptete geschickt die Kugel und legte auf Fürstner ab. Der traf aus 17 Metern mit gezieltem Schuss ins lange Eck.

Der älteste Newcomer…

Viele Nationalspieler sind gerade einmal 19, wenn sie zum ersten Mal für Deutschland auf dem Rasen stehen. Und tatsächlich gibt es auch jede Menge Fußballer, die bei ihrem ersten Länderspiel noch nicht einmal volljährig waren: zum Beispiel Franz Beckenbauer, Uli Hoeneß oder Gerd Müller. Fast doppelt so alt war der Düsseldorfer Matthias Mauritz, als er seine Premiere im Nationaltrikot hatte.
Bei seinem ersten und einzigen Länderspiel im Jahr 1959 gegen Polen war er immerhin schon fast 35 Jahre. Damit ging er in als ältester Newcomer in die deutsche Fußballgeschichte ein.

Spielerfoto: Tagesgewinner Felix Richter

Und nochmal herzlichen Glückwunsch an den Tagesgewinner Felix Richter.
Du hast ein Foto mit Christopher Nöthe, dem Spieler des Tages gewonnen, weil du unser Fanblock-Rätsel wieder richtig gelöst hast.

25. Spieltag
SpVgg Greuther Fürth - Alemannia Aachen

Das Kleeblatt landete einen hochverdienten, wenn auch knappen 1:0-Sieg über Alemannia Aachen. Olivier Occean hatte noch vor der Pause das Goldene Tor erzielt.

In der 4. Minute traf Aachens Uludag aus spitzem Winkel das Außennetz – das war allerdings für sehr lange Zeit die einzige Aktion der Gäste, die destruktiv nur in der eigenen Abwehr standen ohne das geringste für die eigene Offensive zu tun. Das Kleeblatt ließ den Ball wandern und war klar überlegen, in der 15. Minute war es dann Sararer, der aus 17 Metern über die Latte zielte. Kurz darauf spielte Schröck auf Sararer, dessen Flanke wurde abgelenkt und landete am Außennetz.

Danach gab es zahlreiche Angriffe gegen das Aachener Tor, doch die teilweise mit neun Mann am eigenen Strafraum stehenden Westdeutschen brachten stets noch einen Fuß dazwischen. Nicht so allerdings in der 29. Minute. Mavraj spielte weit auf Occean, der setzte sich gegen Feisthammel durch und schoss aus fünf Metern ins kurze Eck ein.

Fünf Minuten darauf war es wieder Occean, der per Kopf einen Meter über das Tor zielte. Eine Ecke wurde dann Richtung Aachener Gehäuse abgefälscht, Sararer verpasste knapp. Ein Aachener beförderte den Ball mit dem Kopf aus der Gefahrenzone. Der für den am Knie verletzten Schröck eingewechselte Pektürk hatte in der 44. Minute das zweite Tor auf dem Fuß, scheiterte aber aus zehn Metern an Waterman, Klaus wurde dann zurückgepfiffen, er war beim Nachschuss im Abseits gestanden.

24. Spieltag
MSV Duisburg - SpVgg Greuther Fürth

Das Kleeblatt holte sch beim MSV Duisburg einen wertvollen 2:0-Auswärtssieg. Occean und Zillner markierten in der Schlussphase die Treffer.

Zunächst tasteten sich beide Mannschaften im Mittelfeld ab. Erste nennenswerte Szene war ein Schuss von Wolze, den Grün parierte. Im Gegenzug flankte Asamoah, Pektürk zwang per Flugkopfball Tormann Wiedwald zur Flugparade.

Darauf war es Exslager, der es aus der Distanz versuchte. Asamoah köpfte dann eine Nehrig-Flanke einen Meter daneben. Wiederum Wolze prüfte Grün aus 16 Metern (19.), Soares kam im Anschluss an einen Freistoß zum Schuss, visierte aber das Fangnetz hoch über Grüns Kasten an.

Danach passierte erst mal wenig, ehe Pektürk nach schönem Solo aus 14 Metern abzog, sein Schuss wurde aber zur Ecke geblockt (32.).

Nach 38 Minuten versuchte es Brosinski aus 25 Metern, der Schuss ging einen Meter über die Latte. Eine Minute später kam Prib nach einer Ecke an die Kugel und jagte sie aus 18 Metern nur ganz knapp über die Querlatte. Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzten die Gastgeber. Wolze feuerte zum wiederholten Mal einen Distanzschuss ab, den Grün aber entschärfte.

Nach dem Wechsel kamen die Platzherren mit viel Engagement aus der Kabine. Ein Heber verfehlte das Fürther Tor, bei einigen Standardsituationen kamen die Duisburger zwar mit dem Kopf an den Ball, richtig gefährlich waren die Versuche aber nicht. So zielte Sukalo (55.) nach einer Ecke genau in Grüns Arme. Kurz darauf war Grün mit den Fäusten vor Jula am Ball.

Der „Edelreservist“

Er gehörte zum 18er Kader, der 1981 in Australien die Weltmeisterschaft der U20 holte.Und nicht nur das: Nach dem WM-Titel gewann er in der Saison 1981/82 mit dem HSV auch noch die Deutsche Meisterschaft. Eine super Leistung, aber nichts Ungewöhnliches – oder etwa doch? Die Rede ist von Bernhard Scharold – er gilt in der deutschen Fußballgeschichte als der „Edelreservist“.
Denn in seiner einzigen Saison als Profi wurde er zwar Welt- und Deutscher Meister, nur stand der nie aktiv auf dem Rasen. In allen Spielen saß er auf der Reservebank und wartete auf seinen Einsatz.

Spielerfoto: Tagesgewinner Hannes Kretschmann

Herzlichen Glückwunsch an den Tagesgewinner Hannes Kretschmann.
Du hast ein Foto mit Stephan Fürstner, dem Spieler des Tages gewonnen, weil du unser Fanblock-Rätsel richtig gelöst hast und du hast sogar ein Trikot von ihm geschenkt bekommen.

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