34. Spieltag
FC Hansa Rostock - SpVgg Greuther Fürth

Die SpVgg holte sich am letzten Spieltag mit einem 2:2-Unentschieden in Rostock die Meisterschaft der Zweiten Liga. Die Torschützen waren Nöthe und Sararer.

Beide Teams begannen engagiert, auch die abgestiegenen Gastgeber wollten sich nicht sang- und klanglos verabschieden.

Semmer war schon kurz nach Beginn am Zug, der Rostocker schoss aber über die Latte. Sararer hatte auf der andren Seite in der dritten Minute die erste Gelegenheit, schoss aber vorbei. Kurz darauf war es Pektürk, der aus 20 Metern knapp links daneben zielte. In der elften Minute setzte sich Nöthe rechts durch, passte nach innen, Occean verpasste knapp.

Rostock versuchte zwar, nach vorne zu spielen, doch die Kleeblättler passten auf. In der 19. Minute war es Occean, der mit dem Kopf heran kam, doch Hansa-Keeper Müller hielt sicher. Nach 33 Minuten kam Pekovic ebenfalls mit dem Kopf heran, Jänicke klärte aber auch der Linie.

Das fällige 0:1 fiel in der 35. Minute: Prib lupfte den Ball auf Pekovic, der von der Grundlinie nach innen gab. Nöthe schoss aus drei Metern ein.

Erst in der 39. Minute hatten die Platzherren eine richtig gute Chance. Lartey schoss volley, doch er schoss Mavraj an. Sekunden vor der Pause brachte Sararer den Ball vor das Tor, Occean kam nicht ganz heran.

Nach dem Wechsel machte die SpVgg Druck. Sararer steckte auf Occean durch, der scheiterte aber an Keeper Müller. Schmidtgal flankte in der 47. Minute, doch Gusche wehrte vor Occean ab.

Nach 54 Minuten war es Holst, der mit dem Kopf heran kam, doch Grün war zur Stelle. In der 59. Minute das überraschende 1:1. Gusche stand nach einer verlängerten Flanke plötzlich frei und köpfte aus sechs Metern ein.

33. Spieltag
SpVgg Greuther Fürth - Fortuna Düsseldorf

Das letzte Heimspiel der Aufstiegssaison brachte der SpVgg ein 1:1-Unentschieden. Nach einem überragenden Auftritt, einem halben Dutzend hochkarätiger Chancen und über weite Strecken klarer Überlegenheit blieb am Ende das Remis, das aber reichte, um die Tabellenführung von Eintracht Frankfurt zu übernehmen.

Die Gäste begannen konzentriert und hatten durch Bodzek im Anschluss an eine Ecke eine Kopfballmöglichkeit, der Ball ging aber klar vorbei. Kurz darauf brachte Rösler bei einem Freistoß den Ball nach innen, Lukimya kam heran, fälschte aber zum Abstoß ins Aus ab.

In der 11. Minute wurde Asamoah bei einer Ecke geblockt, gleich im Gegenzug schoss Lambertz aus 18 Metern, doch Grün war mit den Fingerspitzen dran.
In der Folge übernahm die SpVgg immer mehr das Kommando, die Düsseldorfer liefen nur noch hinterher. Asamoah hatte in der 21. Minute die beste Chance bis dato, als er mit einem Tackling an den Ball kam, aber aus zwei Metern die Latte traf. Sekunden darauf flankte Schröck, Kleine köpfte am langen Pfosten – und traf genau diesen. Die Kugel sprang ins Feld zurück.
Nach 26 Minuten war Nöthe am Strafraum am Ball, legte quer aus Pektürk, der aus 14 Metern rechts daneben zielte.

Die Gäste kamen nun kaum mehr zum Luftholen, in der 28. Minute brachte Prib eine Ecke herein, Asamoah war zur Stelle, doch Ratajczak parierte – die Kugel kam wieder zu Asamoah, mit Fußabwehr konnte der auf der Linie stehende Rösler das Gegentor verhindern. Das hochverdiente 1:0 in der 34. Minute: Sararer flankte gefühlvoll und Nöthe köpfte aus fünf Metern zur Führung ein.
Kaum war angestoßen, war es Pektürk, der von der Seite aus nach innen lief und frei zum Schuss kam, wieder war Ratajczak da.

32. Spieltag
FSV Frankfurt - SpVgg Greuther Fürth

Bernd Nehrig schoss sich in die Geschichtsbücher der SpVgg Greuther Fürth: Mit seinem verwandelten Foulelfmeter zum 1:1-Endstand beim FSV Frankfurt sicherte er den „amtlichen“ letzten notwendigen Punkt zum Aufstieg der SpVgg in die Bundesliga.

Im Volksbank-Stadion entwickelte sich zunächst eine recht zähe Partie. Das Kleeblatt hatte viel Ballbesitz, erspielte sich aber kaum Chancen. Die Platzherren standen sehr defensiv und hatten bei ihren wenigen Kontern zu viele Ungenauigkeiten.

In der 7. Minute verpasste Sararer eine Schmidtgal-Flanke, kurz darauf versuchte es Sararer aus der Distanz, Klandt hielt.

In der 17. Minute das 1:0: Schlicke staubte ab, nachdem Grün nach einem Kopfball noch toll reagiert hatte.

Nun zogen sich die Gastgeber noch weiter zurück, der SpVgg gelang es nicht, das dichte Bollwerk zu durchdringen.

In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild, der Spitzenreiter wurde nun dominant. Nachdem Nehrig in der 51. Minute in höchster Not geklärt hatte, wurde Occean auf der anderen Seite im letzten Moment gestoppt (58.). In der 64. Minute versuchte es Nöthe nach Prib-Flanke volley, er wurde geblockt, den Nachschuss setzte Nehrig daneben.

In der 73. Minute stieg Kleine zum Kopfball hoch, sein Ball ging an die Unterkante der Latte und sprang dann von der Linie ins Feld zurück. Keine Minute später war Prib durch und wurde im Strafraum zu Fall gebracht.

Der streunende Hund …

Während des Spiels von Brasilien gegen England bei der WM 1962 in Chile tauchte plötzlich ein streunender Hund auf dem Spielfeld auf. Und obwohl sich Ordner und Spieler wirklich bemühten, konnte zunächst niemand den Vierbeiner zu fassen kriegen.Erst dem englischen Nationalspieler Jimmy Greaves gelang es das Tier einzufangen und hochzuheben.
Die Zuschauer tobten vor Freude, der Hund erschrak und pinkelte Greaves von oben bis unten voll. „Es roch fürchterlich, das war grauenhaft“, erinnerte sich Greaves später. „Ich hätte die Partie eigentlich für England entscheiden müssen, denn kein brasilianischer Verteidiger kam auch nur in meine Nähe!“ Der Hund wurde übrigens nach Abpfi ff von einem der brasilianischen Spieler als Haustier adoptiert.

31. Spieltag
SpVgg Greuther Fürth - FC St. Pauli

Die SpVgg hat einen weiteren, großen Schritt gemacht: Ein verdientes 2:1 gegen den FC St. Pauli untermauerte die Tabellenführung und die historische Aufstiegschance.

Das Kleeblatt legte los wie die Feuerwehr, St. Pauli kam zunächst kaum über die Mittellinie. Der Druck in der Anfangsphase führte gleich zum 1:0: Fürstner ging nach Zuspiel Asamoahs links durch, spielte nach innen. Schmidtgal hielt den Fuß hinein, so entstand eine Bogenlampe, die unhaltbar im langen Eck einschlug.

Grün musste erstmals in der 11. Minute eingreifen, als Daube eine hohe Flanke vor das Tor schlug. In der 13. Minute war es wieder Schmidtgal, der mit einem Freistoß Tschauner prüfte. Schmidtgals Rechtsschuss in der 21. Minute ging zwei Meter links daneben, Prib versuchte es nach gut einer halben Stunde aus 20 Metern, sein Versuch flog deutlich über die Latte.

St. Pauli kam mit der Zeit zwar besser ins Spiel, Gefahr entstand aber nur bei einigen Ecken und Freistößen. Einen Freistoß bekam das Kleeblatt in der 41. Minute, Prib versuchte es, zielte aber rund einen Meter am linken Pfosten vorbei.

In der 49. Minute hatte St. Pauli seine erste echte Chance. Naki schoss aus zehn Metern, Grün war aber per Fußabwehr zur Stelle. Das Kleeblatt fightete aber zurück und übernahm wieder die Kontrolle. In der 51. Minute wurde Asamoah von zwei Hamburgern im Strafraum bedrängt und ging zu Boden. Der Schiedsrichter entschied allerdings auf Freistoß für die Gäste und zeigte Asamoah Gelb wegen Schwalbe. Nach 55 Minuten war es Naki, der rechts durch war, seine flache Hereingabe packte sich Grün. Die Entscheidung in der 60. Minute. Asamoah wuchtete eine Ecke per Kopf auf das Tor, Tschauner kam noch heran, doch die Kugel war bereits hinter der Linie gewesen.

Danach hatten die Gäste Mühe, wieder ins Spiel zu finden, die SpVgg ließ den Ball laufen. Asamoah per Drehschuss und Klaus aus spitzem Winkel hatten das dritte Tor auf dem Fuß. In den letzten Minuten warfen die Gäste noch einmal alles nach vorn. In der 90. Minute brachte das nach einer Ecke das Anschlusstor durch Saglik. Dann wurde Occean bei einem Konter im letzten Moment gebremst. Es gab Ecke. Der Ball wurde abgewehrt, dann pfiff der Unparteiische ab.

30. Spieltag
Eintracht Braunschweig - SpVgg Greuther Fürth

Die SpVgg holte sich mit einem torlosen 0:0 einen Punkt in Braunschweig.
Das Spiel begann mit einer großen Chance für die SpVgg. Nöthe legte auf Occean, dessen Schuss aus 14 Metern aber etwas zu zentral angesetzt war. Kurz darauf schoss Prib, doch Davari war auf dem Posten.

Hatten die Anfangsminuten dem Kleeblatt gehört, so kamen die Gastgeber allmählich nach etwa zehn Minuten ins Spiel. Nachdem Sararer in der 18. Minute drüber gezielt hatte, war es auf der anderen Seite Vrancic, der mit einem Freistoß um einen halben Meter das Ziel verfehlte.

In der 27. Minute kam Kumbela aus spitzem Winkel zum Schuss, Grün konnte problemlos parieren. In der 29. Minute verpasste Bonsu nach Kruppke-Flanke die Führung. Er stocherte die Kugel knapp am Pfosten vorbei.

Nach gut einer halben Stunde war es dann wieder mal die SpVgg, die vorne für Aufregung sorgte. Pekovics Drop-Kick wurde von Davari zur Ecke gelenkt.
Einmal hatten die Gastgeber noch den Torschrei auf den Lippen, als Bonsu in bester Position am Ball vorbei trat (37.). Danach war Pause.

Die Erfindung der Roten Karte…

Das Match Argentinien gegen England bei der WM 1966 in London war nicht gerade ein schönes Spiel. Es wurde gefoult und getreten, was das Zeug hielt und in der 35. Spielminute war es soweit – nach etlichen Ermahnungen sollte der argentinische Mannschaftskapitän vom Platz verwiesen werden. Frechheit siegt muss sich der Argentinier gedacht haben, denn er tat ganz einfach so, als würde er kein Wort von dem verstehen, was der Schiedsrichter ihm mitteilen wollte. Es kam zu einer Spielunterbrechung und schließlich führte die Polizei den Fußballer in die Kabine.

Natürlich drehten beide Mannschaften nach diesem Zwischenfall erst so richtig auf und es hagelte nur so an Verwarnungen. Der Witz war, dass auch die anderen Spieler urplötzlich den Schiedsrichter nicht mehr zu verstehen schienen. Mehr denn je war klar: Eine eindeutige und internationale Sprache im Fußball musste gefunden werden. Nach Spielende, auf dem Rückweg ins Hotel durch den Londoner Straßenverkehr, hatten Schiedsrichter Kreitlein, ein gebürtiger Fürther und sein englischer Kollege eine Spitzenidee: So wie die ganze Welt das Farbsystem an Verkehrsampeln versteht, so könnten auch gelbe und rote Karten die Verwarnungen im Fußball regeln. Der Weltverband FIFA nahm den Vorschlag auf und führte die Karten bei der WM 1970 ein.

Spielerfoto: Tagesgewinner Nicolas Kreß

Nicolas Kreß, unser heutiger Tagesgewinner hat das Rätsel in Walters Welt richtig gelöst. Dafür hat er ein Foto mit Stephan Fürstner bekommen, dem Spieler des Tages. Herzlichen Glückwunsch, Nicolas!

29. Spieltag
SpVgg Greuther Fürth - FC Energie Cottbus

Das Kleeblatt hat gegen den FC Energie Cottbus 3:0 gewonnen. Die Gäste, die ab der 30. Minute nur noch zu zehnt waren, waren ein hartnäckiger Gegner, am Ende war der Sieg aber klar verdient.

In der zweiten Minute gab es erstmals Aufregung, als Ziebig im letzten Moment Asamoah stoppte. Kurz darauf brachte Prib einen Freistoß vor das Tor, Kleine köpfte drüber. Danach gab es erst mal Abtasten im Mittelfeld, Signal für die dann aufkommende Überlegenheit der SpVgg war Sararers Schuss aus 18 Metern, der einen halben Meter drüber ging.

In der 27. Minute war Pektürk durch, der Brasilianer Roger fasste zu, Pektürk fiel und Schiedsrichter Wingenbach entschied auf Elfmeter und Rot für den Cottbuser. Occean trat an zum Strafstoß, doch Kirschbaum hielt. Allerdings hielt die Enttäuschung nicht lange an: In der 30. Minute war es Thomas Kleine, der nach einer Ecke am langen Pfosten an den Ball kam und zum Führungstor einschoss. Der erste Saisontreffer des Kleeblatt-Kapitäns!

Vier Minuten darauf brachte Prib einen Freistoß vor das Tor, Asamoah köpfte ein, doch das Tor wurde wegen Abseits aberkannt.

Nach der Pause war zunächst das Kleeblatt am Drücker, es gab einige Ecken. Die gefährlichste köpfte Occean an die Latte, Sararers Nachschuss traf einen Cottbuser, der auf der Linie stand. Danach kamen die Gäste allerdings etwas besser auf und versuchten auch in Unterzahl, nach vorne zu spielen. Daraus entstand eine gute Chance, als Sörensen auf halbrechts durch war und einen Heber ansetzte, der aber um zwei Meter links daneben ging. Gleich drauf war es Schmidtgal, der bis zur Grundlinie durchmarschierte und scharf nach innen gab. Asamoah kam zwar kurz vor dem Tor heran, doch der Ball ging knapp neben den linken Pfosten.

28. Spieltag
FC Erzgebirge Aue - SpVgg Greuther Fürth

Das Kleeblatt holte im Erzgebirge einen Punkt. Den Treffer beim 1:1 beim FCE Aue erzielte Olivier Occean kurz vor der Pause.

Aue begann sehr engagiert und hatte schon nach zwei Minuten eine gute Gelegenheit, doch Grün klärte mit Fußabwehr gegen Kocer. Das erste Zeichen der SpVgg gab es in der achten Minute, als Klingbeil eine Flanke gerade noch vor Occean abfangen konnte. Fünf Minuten darauf war es Fürstner, der am Strafraum zum Schuss kam, aber relativ weit drüber zielte.

Nach 18 Minute kam eine Ecke nach innen, Mavraj stieg hoch und köpfte wuchtig, doch Männel lenkte den Ball mit Glanzparade über die Latte. Kurz darauf war es wieder Männel, der einen Nöthe-Versuch parierte. Kleine hatte den Ball aus der Drehung vor das Tor geflankt.

In der 19. Minute eine Schrecksekunde: Nehrig ging zu Boden und fasste sich an den Oberschenkel. Er musste mit einer Muskelverletzung vom Platz.
In der 28. Minute zischte ein Freistoß Schmidtgals knapp am linken Pfosten vorbei, gut zehn Minuten später wurde ein Kopfball Kleines abgeblockt.
In der Phase bis zur Pause machte dann Aue Druck, flankte oft vor das Tor, ohne dass allerdings große Möglichkeiten heraussprangen. Grün war meistens bei weiten, hohen Bällen gefragt.

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