19. Spieltag
SpVgg Greuther Fürth - 1.FC Union Berlin

Mit einer Fußball-Gala besiegte die SpVgg Union Berlin 5:0.
Nöthe brachte das Kleeblatt schon nach zwei Minuten in Führung. Occean hatte die Vorarbeit geleistet. Gleich im Gegenzug vergab Silvio, der fei vor Grün auftauchte, der Fürther Keeper blieb aber Sieger. In der zehnten Minute flankte Nehrig von rechts, Madouni spritzte dazwischen und lenkte die Kugel ins eigene Tor zum 2:0.
Dann hatte Occean zwei Gelegenheiten, einmal traf er den Ball nicht voll, beim zweiten Mal schoss er aus der Drehung ans Außennetz.
Erst in der 22. Minute waren die Berliner wieder mal vorne, doch die Flanke von Kohlmann fand die Mitspieler nicht.
Toll herausgespielt das 3:0: Schröck trieb von hinten an und spielte in die Tiefe zu Nöthe, der auf und davon ging, Glinker umdribbelte und ins leere Tor einschoss.
Das 3:0 war Ausdruck klarster Überlegenheit der SpVgg, die auch nach der Pause anhielt. Zwar versuchte es der eingewechselte Mattuschka in der 53. Minute aus der Distanz, doch sein Ball ging weit daneben. Occean schoss dann nach Prib-Flanke daneben, dann war es Prib, der aus spitzem Winkel abzog, sein Ball wurde von Glinker zur Ecke geklärt.
Das Spiel gegen Eintracht Frankfurt blieb torlos. Allerdings hat das Spiel gezeigt, dass die Jungs weiterhin auf den vorderen Plätzen mitmischen werden. In der 4. Minute hatte Prib die erste Chance und in der siebten Minute gleich wieder, doch Anderson klärte aus Not zur Ecke. Occean köpfte diese über die Latte. Schröck lieferte in der 18. Minute einen genauen Pass an Prib und dieser lief zum leeren Tor, doch den schoss er mit der Sohle gegen den Pfosten. Occean erzielte ein Tor, welches zu Recht – wegen Abseits von Prib – nicht gezählt wurde. Weitere Torchancen für das Kleeblatt zeichneten sich ab, die die Gastgeber immer im letzten Moment klären konnten. Nach der Halbzeit hatte Eintracht Frankfurt auch einiges zu bieten, aber die SpVgg-Abwehr hielt stand und wendete das Spiel wieder für sich um. Trotzdem fielen keine Tore, aber über den einen Punkt freuen wir uns ebenso.
18. Spieltag
Eintracht Frankfurt - SpVgg Greuther Fürth
Das Kleeblatt holte sich bei Eintracht Frankfurt mit einem torlosen Remis einen hoch verdienten Punkt.
Schon in der 4. Minute hatte Prib die erste Möglichkeit, als er Nikolov aus spitzem Winkel prüfte. In der fünften Minute holte sich Meier einen zu kurzen Ausschuss von Grün, zielte aber aus guter Position knapp vorbei. In der siebten Minute hatte sich wieder Prib links durchgesetzt, seine Flanke klärte Anderson in Not zur Ecke. Diese kam herein, Occean köpfte aber über die Latte. Das Kleeblatt übernahm nun immer mehr die Initiative. Frankfurt wehrte sich mit vielen harten Fouls. Dennoch kam die SpVgg zu Chancen. Nach 18 Minuten spielte Schröck den genauen Pass, Prib hob den Ball über Nikolov und strebte alleine auf das leere Tor zu – doch dann lenkte er die Kugel mit der Sohle an den Pfosten. Anschließend kam der Ball noch einmal von Occean zu Prib, er spielte im Doppelpass wieder Occean an der den Ball ins Tor schoss, doch Prib war zu Recht wegen Abseits zurückgepfiffen worden.
Kaum eine Minute später schnappte sich Sararer den Ball, narrte fünf Frankfurter und zog ab. Nikolov ließ die Kugel durchrutschen, doch Djakpa kickte sie noch zur Ecke.
In der 23. Minute tauchten dann die Platzherren in Gestalt von Köhler vor dem Fürther Tor auf, Grün faustete den 15-Meter-Schuss aber zur Seite. Kurz darauf war Grün bei einem Gekas-Kopfball zur Stelle. Das gleiche Duell gab es noch einmal kurz vor der Pause, wieder konnte Grün abwehren. Davor hatte das Kleeblatt einige vielversprechende Szenen gehabt, bei denen die Gastgeber jeweils im letzten Moment klären konnten.
Die Geschichte des Balls

Eine luftgefüllte Schweineblase umhüllt von einer rauen Lederhaut: So ungefähr sahen früher die Fußbälle aus. Damit waren sie eigentlich nicht rund, sondern eher oval. Bei Regen sog sich das „Leder-Ei“ mit Wasser voll und wurde schwer wie ein Stein. Erst als man das Imprägnieren von Leder erfand, konnte die Oberfläche mehr oder weniger wasserabweisend gemacht werden. Noch bis zum Ende der 60er Jahre wurden Fußbälle in Handarbeit gefertigt und bestanden aus zwölf Einzelteilen. Aufgrund der Nähte waren sie aber immer noch nicht richtig rund und von den heutigen Hightech Bällen meilenweit entfernt.
Auch die Luftfüllung ließ zu wünschen übrig und es konnte durchaus passieren, dass der Ball mitten im Spiel plötzlich platt auf dem Rasen lag. Bei der Weltmeisterschaft 1986 wurde erstmals ein Fußball eingesetzt, der so richtig vollsynthetisch war und damit unempfindlich gegen Nässe und Luftverlust. Heutzutage ist das „runde Leder“ zwar rund, aber schon lange nicht mehr aus Leder.
Am Samstag gab es einen 3:0 Heimsieg für Greuther Fürth gegen Hansa Rostock. In der 11. Minute machte Occean gegen die defensiven Gäste das 1:0. Die Hansa-Männer hatten kein Glück, gut für unsere Jungs, denn nach der Halbzeit gingen sie noch überlegener an das Spiel heran. Schröck verwandelte den zu kurz abgewehrten Schahin- Schuss von Tormann Müller zum 2:0 in der 58. Minute. Sararer zog in der 75. Minute mit dem Ball an drei Gegner vorbei und erzielte mit einem leicht abgefälschten Ball das 3:0. Ein verdienter Sieg für das Kleeblatt.
17. Spieltag
SpVgg Greuther Fürth - FC Hansa Rostock

Das Kleeblatt holte sich einen verdienten 3:0-Heimsieg gegen Hansa Rostock.
Gegen die nur auf Defensive eingestellten Gäste verwandelte Occean die erste echte Chance der SpVgg in der elften Minute zum 1:0. Schröck hatte geflankt, Occean bugsierte die Kugel im Fallen über die Linie.
In der 15. Minute die Andeutung eines Angriffs der Gäste, Peitz köpfte aber weit drüber. Sieben Minuten darauf versuchte es Schmidtgal mit direktem Freistoß aus über 20 Metern, die Kugel landete in den Armen von Hansa-Tormann Müller. Ziegenbein versuchte auf der anderen Seite aus 25 Metern sein Glück, sein Versuch ging aber meilenweit vorbei.
Die einzige halbwegs gute Möglichkeit der Rostocker hatte Blum, der aus spitzem Winkel schoss, Kleine fälschte aber zur Ecke ab.
In der 41. Minute zielte Prib bei einem Freistoß einen Meter daneben, zwei Minuten darauf wurde Schmidtgal von Tormann Müller im letzten Moment am Flanken gehindert, die anschließende Ecke köpfte Schahin auf das Tor, Müller konnte aber halten.

05.12.2011
